„Tipps aus’m Pit“ zum Nachbetrachten (aus #34)

Alex: NHC


In der ersten neuen Aufnahme seit Taylor Hawkins Tod hat Alex heute eine ganz besondere Supergroup dabei: Dave Navarro, Taylor Hawkins und Chris Chaney hatten sich im letzten Jahr zusammengeschlossen, um der Welt frische, unbekümmerte Rockmusik in die Ohren zu drücken. Dabei saß Taylor nicht nur hinter den Drums, sondern war auch der Leadsänger. Leider gibt es von dem Trio aus eingangs erwähntem tragischen Grund nur zwei Handvoll Songs. Die aber sind wirklich stark. Led Zeppelins Härte trifft auf den Swag der Beach Boys:

Marco: Scorpions – Rock Believer – 2022

Ja, Marco ist wahrlich kein Fan der Hannoveraner. Das wissen wir. Umso bewundernswerter, dass er dem neuen Album eine echte Chance gegeben und es rauf und runter gehört hat. Im Podcast spricht er von einem guten und vor allem modernen Rockalbum, das über weite Teile zu überzeugen weiß. Sogar Ausflüge in den Reggaebereich sind mit drin:

Doch restlos überzeugt wurde Marco schlussendlich nicht. Was bleibt ist das Klaus-Meine-Rockattitüden-Dilemma.

Felix: Afrob – Beats, Ryhmes & Mr. Scardanelli (Acoustic) – 2017


Auf diesem bemerkenswerten Album interpretiert Afrob 13 seiner Songs mit der auf Hip Hop spezialisierten Liveband “Tribe of Jizu“. Und als ob das nicht schon geil genug wäre, gibt es zudem Features mit Joy Denalane & Max Herre, Megaloh, Gentleman, Ferris MC und anderen. Am kommenden Freitag spielt Afrob in Lingen im Alten Schlachthof einen Termin seiner Nachholtour. Für Hip Hop Freunde auf jeden Fall eine Reise wert (Tickets hier)!

Gerrit: Punk Rock Factory – Masters of the Uniwurst – 2022


Wir sind ernst gestartet in diese Folge und schließen Dank Gerrit humorig: Die vier Briten vertonen konsequent bekannte Themes und packen sie in ein Punkgewand – auf diesem Album sind das Zeichentrickserien-Titelmelodien.

Dabei tummelt die Band sich hauptsächlich mit kurzen Clips auf TikTok. Hunderttausende Follower finden das genauso spaßig, kurzweilig und nostalgisch wie wir! So spaßig, dass Marco sich sogar die schicke Vinylversion des Albums kaufen musste. Die digitale Version für den Genuss zwischendurch findet ihr oben oder hier.

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